Die Sonnencreme im Winter – warum? 5 Gründe, sich zu schützen

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Man vergisst oft, wenn die Sonne weniger scheint… und doch werden Hautärzte Ihnen sagen: Die Sonnencreme ist im Winter ebenso unerlässlich wie im Sommer. Der Grund? Die UVA-Strahlen dringen durch die Wolken und erreichen uns. Die UVA sind verantwortlich für die Hautalterung, daher ist es notwendig, sich auch im Winter darum zu kümmern.

Das Fehlen von Sonnencreme im Winter ist eine Gewohnheit, die wir immer noch zu oft vernachlässigen, obwohl sie das Aussehen und die Gesundheit unserer Haut langfristig verändern könnte. Tatsächlich bietet die Integration eines SPF in unser Morgenritual, selbst wenn der Himmel bewölkt ist, dem Gesicht einen diskreten, aber äußerst effektiven Schutz.

Ein kleiner wichtiger Punkt zu einer Schönheitsroutine, um eine schöne Haut zu bewahren und sich das ganze Jahr über zu schützen.

1/ Es ist kalt, aber die UV-Strahlen dringen weiterhin durch

Kleiner Gedächtnisstütze aus dem Unterricht, falls das schon eine Weile her ist: Es gibt verschiedene Strahlen: UVA, UVB und UVC. Die UVC, zum Glück für uns, werden von der Ozonschicht aufgehalten. Die UVB sind verantwortlich für Sonnenbrände und nehmen in der Intensität im Winter ab. Aber die UVA, die heimtückischsten, sind das ganze Jahr über präsent, egal ob es 30 °C im Hochsommer oder 3 °C an einem Januarmorgen sind.

Diese UVA dringen übrigens tiefer in die Haut ein und tragen zur Hautalterung, zum Verlust der Elastizität und zu Pigmentflecken bei. Und um es noch schlimmer zu machen, sie durchdringen sowohl Wolken als auch Fenster: Ja, selbst hinter Ihrem Fenster oder im Auto setzen sie ihre heimliche Arbeit fort.

Kurz gesagt, das Kältegefühl ist kein zuverlässiger Indikator für die Anwesenheit von UV. Die Sonne kann sich verstecken… aber ihre Wirkungen sind dennoch spürbar, umso mehr Grund, seinen SPF griffbereit zu haben, selbst wenn man eingemummt in seinen Schal nach draußen geht.

2/ Die Auswirkungen der Sonnenstrahlen im Winter

Entgegen der landläufigen Meinung schläft die Sonne im Winter nicht. Ihre Strahlen sind zwar weniger warm, aber die UV dringen weiterhin durch Wolken, Nebel… und sogar durch Fenster! Man sieht es nur nicht wirklich, denn die UVB, die für Sonnenbrände verantwortlich sind, nehmen in der kalten Jahreszeit stark ab, aber… die UVA, die tiefer in die Haut eindringen und sie vorzeitig altern lassen, sind das ganze Jahr über zu 80 bis 90 % vorhanden. Ergebnis: Selbst an grauen Tagen kann die Haut täglichen Mikroaggressionen ausgesetzt sein, die die Epidermis schwächen. Und wenn Sie im Winter schon einmal in den Bergen spazieren waren, wissen Sie, dass die Sonne mit der Reflexion auf dem Schnee furchtbar sein kann.

3/ Eine Sonnencreme im Winter schützt vor vorzeitiger Hautalterung

Eine Sonnencreme im Winter aufzutragen ist kein überflüssiger Schritt, sondern ein echter Anti-Aging-Verbündeter. Die UVA, die in der kalten Jahreszeit sehr präsent sind, beschleunigen die Hautalterung, indem sie Oxidation, Verlust von Kollagen und Pigmentflecken verursachen. Eine jeden Morgen aufgetragene Sonnencreme wirkt wie ein unsichtbarer Schild, der die Weichheit, Festigkeit und Gleichmäßigkeit des Teints bewahrt. Kurz gesagt: Es ist eine der einfachsten Schönheitsgewohnheiten… und eine der effektivsten, um die Haut länger jung zu halten.

4/ Wie man seine Sonnencreme aufbewahrt

Kleiner Tipp von einer Beauty-Journalistin: Ich mische meine Sonnencreme (bio und bevorzugt) in meinen Topf mit Feuchtigkeitscreme.

Ich möchte betonen, dass es eine Tages- und eine Nachtcreme braucht und dass es natürlich nicht notwendig ist, Sonnencreme in Ihre Nachtcreme zu mischen.

Man hält die Cremes vor Wärme, direkter Sonneneinstrahlung und Temperaturschwankungen geschützt. Einmal geöffnet, bleibt eine Sonnencreme in der Regel 6 bis 12 Monate wirksam: Achten Sie auf das kleine „PAO“-Symbol auf der Verpackung. Wenn sich die Textur ändert, das Produkt anders riecht oder sich absetzt, ist es besser, es zu ersetzen. Eine schlecht aufbewahrte Creme, selbst wenn sie teuer oder SPF 50 ist, schützt nicht mehr richtig.

5/ Welche Creme wählen?

Das Schlüsselwort ist Textur! Ich empfehle Ihnen, eine leichte und angenehme Creme zu wählen, da Sie sich das ganze Jahr über damit eincremen werden.

Im Winter reicht eine Sonnencreme mit SPF 30 für die tägliche Anwendung in der Stadt vollkommen aus, vorausgesetzt, sie schützt gut gegen UVA (UVA-Logos, die von einem Kreis umgeben sind, oder die Erwähnung „breites Spektrum“). Für helle, empfindliche Haut oder bei Aufenthalten in den Bergen bevorzugt man einen SPF 50. Wenn Sie bereits eine Pflege-Routine haben, entscheiden Sie sich für eine flüssige, leichte Textur, die sich leicht ins Make-up integrieren lässt. Trockene Hauttypen werden eine reichhaltigere, sogar nährende Formel schätzen, während Mischhaut einen mattierenden Gel-Creme bevorzugen wird. Das Wesentliche: Wählen Sie ein Produkt, das Sie gerne jeden Tag auftragen, selbst im tiefsten Januar.

Bild in der Einleitung: © Foto von freestocks auf Unsplash

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